DocRuger hat geschrieben: ↑19. Oktober 2021, 15:17
Fandomas hat geschrieben: ↑19. Oktober 2021, 13:52
Ja in Städten, wo in vielen Wohnanlagen nicht mal ein Kamin vorhanden ist wird es kritisch.
So ganz stimmt das auch nicht,weil es musste früher zumindest einen sogenannten "Notkamin" geben. Erst ab 2014 oder 15 wurde diese Verordnung m.W.n. ausgesetzt.
Stimmt leider nicht.
Schon 1980 wurde kein Notkamin gebaut. (zumindest in meinem Mehrparteien Wohnhaus)
Der Mut zu Warten ist die Kunst, Fehler zu vermeiden.
Old Dog hat geschrieben: ↑19. Oktober 2021, 21:37
Stimmt leider nicht.
Schon 1980 wurde kein Notkamin gebaut. (zumindest in meinem Mehrparteien Wohnhaus)
"Mit der Novelle der Bauordnung für Wien (BO), Bauordnungsnovelle 2014, LGBl. Nr. 25/ 2014, ist die Verpflichtung zur Herstellung eines Anschlusses an eine Abgasanlage in mindestens einem Aufent- haltsraum jeder Wohnung (im Sprachgebrauch „Notkamin“) gemäß § 106 Abs. 6 BO entfallen."
MarkM hat geschrieben: ↑19. Oktober 2021, 20:27 40kw ist aber auch eine Hausnummer.
Da brauchst mal den Platz am Dach…in die richtige Richtung.
Abgesehen davon brauchst auch das nötige Spielgeld, sowas ist für Otto Normal Erdwürmchen welcher keinen guten Einspeisungstarif hat unwirtschaftlichlich und unfinazierbar.
Meine Anlage Ost/West wird die nächsten paar Tage in Betrieb genommen noch ohne Akku, der wird aber noch nachgerüstet werden.
"Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber Verbrechen!" Papst Leo XIII., 1891
Tobi1987 hat geschrieben: ↑19. Oktober 2021, 20:13
Was ist von Notstromaggregat und Heizlüfter zu halten? Kabel z.B. durch ein kleines gekipptes Fenster durchgeführt. Aggregat um die 3,5 kW, Heizlüfter um die 2,0 kW.
Vergiss es,
Ich habe mein 6 KW Aggregat mit Licht- und Kraftdosen bei einem Polterabend auf einer Alm einmal durlaufen lassen über die Nacht. Es war Spätherbst und Arsch kalt, komplette Musikanlage drüber laufen lassen eine Lichterkette und 2 Heizstrahler da es im Matratzenlager richtig kalt war. Die Bude wurde nicht wirklich warm. Sprit verbraucht Ende nie 40 Liter in einem Tag, ein normales Notstromaggregat ist nicht ausgelegt für Dauerbetrieb nur für ein paar Stunden am Tag! Ordentliche Aggregate für Dauerbetrieb kosten richtig Kohle und sowas wird sich kein privater Anwender leisten wollen. Mit einem 2 KW Heizlüfter machst keine Meter. Geh zum Installateur deines geringsten Mißtrauens frag ihn was die Kosten wären für einen vernünftigen Ofen und einen Edelstahlkamin außen auf der Hausmauer. Optisch würde mich sowas nicht unbedingt stören meiner Meinung nach.
Wir haben einen 8 KW Ofen im Wohnzimmer der ist prima in der Übergangszeit und falls mal die Zentralheizung ausfällt eine Notlösung.
"Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber Verbrechen!" Papst Leo XIII., 1891
Tobi1987 hat geschrieben: ↑19. Oktober 2021, 16:32
Denen tät i ohnehin mal a Woche ohne FB, Twitter und den restlichen Selbstinszenierer-Plattformen gönnen. Die 6h Ausfall vor ein paar Wochen haben bereits einige in die Hoffnungslosigkeit getrieben.
Das mit dem Gasofen schau ich mir an, was für eine Art Fachgeschäft mit Beratung außer Obi führt sowas? Müsste ja reichen, wenn man den Raum aufheizt, dann kurz stoßlüftet und wieder abschaltet, um den CO2 Gehalt in Grenzen zu halten oder? Das Haus an sich ist gut isoliert und besteht aus 60 Kubik Massivholz und sollte Wärme ein paar Stunden speichern können.
Bei den Gas und Holz Ofen musst du sehr aufpassen dass das Kamin Rohr dicht ist!!!!
Sonst droht Erstickungsgefahr, aus diesem Grund gibt es bei uns ja die Klasse a Gas Durchlauferhitzer nicht mehr und es sind auch alle Geräte mit dem Kohlendioxid Sensor im Rauchrohr.
Auch mit den Camping Kocher würde ich in keinem geschlossenen Raum eine Mahlzeit erwärmen.
Das Haus hat keinen Kamin. Würde ich jetzt wohl anders machen, zumal wir am Schluss noch Geld übrig hatten. Ich dachte, diese Gasbrenner sind für Indoor, aber das scheint ebenfalls nur eine Notlösung zu sein, genau wie der Heizlüfter. Dann heißt es wohl, Risiko eingehen, gute Schlafsäcke organisieren.
Wie knapp war das "Knapp" vom letzten Mal (Jänner?) eigentlich wirklich? Ist jemand von der Branche? Was ich gehört habe, wurde da schon Last abgeworfen unter anderem große Industrieanlagen und einige Teile Frankreichs. Das wäre dann schon die letzte Vorstufe zum Blackout oder?
Pitmaster hat geschrieben: ↑20. Oktober 2021, 07:05
Geh zum Installateur deines geringsten Mißtrauens frag ihn was die Kosten wären für einen vernünftigen Ofen und einen Edelstahlkamin außen auf der Hausmauer. Optisch würde mich sowas nicht unbedingt stören meiner Meinung nach.
Ich würde mich da eher an eine Hafner oder Rauchfangkehrer wenden als ersten Ansprechpartner.
Es kommt nämlich ganz drauf an was der Rauchfangkehrer dazu sagt (Massivholzhaus) und wie das Haus aussieht bezüglich der Zughöhe des Rauchfangs.
Gerade beim Ofen gibt's das ein oder andere wo es beim Endbefund dann keine Abnahme für die Feuerstätte gibt.
@Tom91
Diese Gasheizer werden an keinen Rauchfang angeschlossen,das ist ja das gute. Zum kurzen erwärmen eines Raumes sind die wirklich nicht schlecht im Notfall.
Ich hatte so ein Ding schon selbst Mal als Notlösung in Verwendung als mir der Rauchfangkehrer ein Heizverbot (verpecht vom Vormieter) auf meinem Kamin auferlegt hat als ich eingezogen bin.
Die Überlegung mit dem Fenster ist nicht schlecht aber es muss auf den Brandschutz geachtet werden bzw auch dass dir da Wind nicht die Abgase zurück drucken kann!
Also ist jetzt vielleicht etwas OT aber es sind Hald meine Überlegungen.
Heizung:
Es ist eigentlich so dass bei Gas bzw Holz Öfen eigentlich nur die Pumpe laufen sollte dann wird es schon gehen denn die Steuerung und das Gerät benötigt nicht so viel Strom und Gas kann man je nach Gerät auch mit druckminderer über die Gasflasche vom Griller betreiben.
Wasser:
Wer von euch hat einen Brunnen bzw kann sich Wasser ohne Strom holen dass nicht zu Verunreinigt ist (Aufbereitung Mal weglassen) man bedenke auch im Winter im Haus bzw Wohnung dass es dann bei Kälte zu Frostschäden kommen wird und im Sommer ist die legionellen Gefahr im Speicher oder langen stehenden Leitungen auch nicht ohne.
Hygiene:
Ein oft in Vergessenheit geratenes Thema, aber denkt an die Notdurft wenn die Toilette nicht spült, oder die Körperpflege.
Sauberes Gewand ist auch etwas dass schon ist wenn man es hat aber man erst zu spät aufdenkt.
Gesundheit:
Wenn kein Strom da ist dann wird auch keine Rettung kommen bzw wie informiert man diese? Feuerwehr und Polizei deto.
Verbandkasten und nötige Medikamente sollte man sowieso haben, was macht man denn wenn man sich beim Holzspalten oder Dosen öffnen verletzt?
Psyche:
Wer von euch so in die Gesellschaft schaut wird merken dass sehr viele Leute immer nur auf den sozialen Netzwerken unterwegs sind und sich bei einem Ausfall nichts anzufangen wissen, keine Gespräche oder wie oben beschrieben.
Ein guter Hinweis sind da Brettspiele (Gesellschaftsspiele) ist vor allem bei Kindern wichtig und hält etwas von den Gedanken zur Situation ab damit man nicht durchdreht....
Nahrungsmittel habe ich bewusst ausgelassen. Hab da hin und wieder Einblicke in die Studien und Gedanken von Behörden und einem Energie versorger, da sind nach den ersten 48h mit so Gesellschaftlichen Verwerfungen zu erwarten wie wir sie nur aus dem Fernsehen kennen, und alles was länger dauert dürfte zu kapitalen Infrastruktur Schäden führen.
@tobi1987
Ich habe mir von jemandem der da Einblicke hat dass es immer öfter vorkommt mit den Spannungsabfall oder wie man dass nennt. Sry aber hab das gerade nicht im Kopf
Hab erst was gelesen dass erst vor kurzem wieder so eine Situation war.