Blackout-Vorsorge

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Bravo
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von Bravo »

doc steel hat geschrieben: 9. November 2021, 09:18
Bravo hat geschrieben: 9. November 2021, 08:35 viel zu sperrig für die Aktentasche. Ein kleiner Seitenschneider hingegen...
Fahgettaboudit....
Ich brauch ja ned ein bestimmtes, teures Bike...
matt_anders hat geschrieben: 9. November 2021, 10:14 Also ichbin vor einigen Jahren mal 58km zum Spaß zu Fuß gegangen. Unvorbereitet. Turnschuhe, zweites paar Socken und gib ihm. Geht gut in 10 Stunden, bei normaler Gangart und vorhandener Magnesiumlösung in rauhen Mengen. 6 oder 7 Liter hab ich getrunken. Verbrannt hab ich in etwa 7000kalorien, also das geht schon ganz ordentlich rein. Von unsportlich bin ich auch eher weit entfernt, aber ungeübt ist das definitiv ein ordentliches Unterfangen.

Ich bin täglich in Mordor (gefällt mir der Ausdruck….wer hat den Ring ? ) und kenne von jeglicher Position mindestens 2 oder 3 Wege nach Hause. Hilft also nicht nur im Ernstfall sondern auch bei verdammt großem Verkehrsaufkommen. Ich zähle das „Wissen“ sich Navi-los zu orientieren und zumindest aus der Stadt in die richtige Richtung zu manövrieren ebenfalls zur Vorsorge.

Was auch noch ginge wäre das Fahrzeug am Stadtrand so zu platzieren dass man ohne großen Aufwand raus kommt, wo Verkehrsanlagen „wurscht“ sind. Park&Ride würd ich da eher auslassen….. weil ohne Strom, und wenn die Tore zugehen….. hast auch den Schlauch….
nicht unvorbereitet. mit Turnschuhen und 2. Paar Socken, Magnesium und Wasser.

Herumplatzieren kann man dank Parkpickerl kaum. Park & Ride haben ja großteils eh nur noch Schranken, ich hoffe mal da ist irgendwer schneller und öffnet die oder fährt durch....
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matt_anders
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von matt_anders »

ähm, unvorbereitet im Sinne von nicht spezifisch trainiert, sondenr einfach mal gegangen.

Turnschuhe sind zum „wandern“ von solchen Strecken jetzt auch nicht gerade die 1. Wahl, weil sie dir keinen seitlichen Halt geben, und du die Muskulatur noch mehr beanspruchst.
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von Old Dog »

matt_anders hat geschrieben: 9. November 2021, 10:14 Also ichbin vor einigen Jahren mal 58km zum Spaß zu Fuß gegangen. Unvorbereitet. Turnschuhe, zweites paar Socken und gib ihm. Geht gut in 10 Stunden, bei normaler Gangart und vorhandener Magnesiumlösung in rauhen Mengen. 6 oder 7 Liter hab ich getrunken. Verbrannt hab ich in etwa 7000kalorien, also das geht schon ganz ordentlich rein. Von unsportlich bin ich auch eher weit entfernt, aber ungeübt ist das definitiv ein ordentliches Unterfangen.
Eine tolle Leistung!
So an die 30 km hab´ ich vor paar Jahren auch noch geschafft, aber jetzt? Ich sag nur "des Alter is´ a Hund"
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doc steel
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von doc steel »

Weil das aus der Stadt fahren (Flucht?) angesprochen wurde:
Nemma amoi au, Wien hat wievü ? 1,8 Mio Einwohner und 20% davon wollen weg weils a Haus am Land ham oder Verwandte wo sie sich bessere Bedingungen erhoffen.
Dass die Verwandten dort auf "die aus da Stodt" ned warten wern, is a anderes Thema. Aber auch ned unwichtig.
So, da bewegen sich also nach einer Reaktionszeit von 1 bis höchstens 2 Tagen 360.000 Personen - sind geschätzte 120.000 Fahrzeuge in einem Zeitraum innerhalb von 2 Tagen weg aus der Stadt.
Sämtliche Verkehrsleitsysteme sind weg vom Strom.
So sicher wies Amen im Gebet poschts da glei von Beginn an an mehreren Stellen.
Polizei?
Rettung?
Feuerwehr?
Jo, wenns ana holen geht und die grad da san, was nicht anzunehmen ist.
Also auch da Fehlanzeige weil Telefon tot.
Folglich is der erste Stau Programm und ein zweiter und ein dritter usw.
Und dann sind wichtige Ausfallstraßen zu.
Und trotzdem werdens alle eilg haben obendrein gehn die stationären Radargeäte ja eh ned.
Das wird a Riesengaudi!
Wer dann in den Aussenbezirken und im Speckgürtel wohnt, womöglich in der unmittelbaren Nähe einer Autobahnauffahrt hat da die besseren Karten, muss aber auch auf der Hut sein.
lg,
Doc
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von Varminter »

Wir sind in Urzeiten einmal von Wien zu Fuß in die Steiermark marschiert.

Wanderschuhe, Rucksack, aber bewusst leichtes Gepäck.

So 30-35km pro Tag sind machbar.

Problem wurden Blasen.

Danach wurde es brutal.
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von cas81 »

Je nach konkreter Situation und Beschaffenheit der Wege (Schnee und Eis, tiefer Gatsch, direkt auf den Eisenbahngleisen, hohes Gras, Molotowparties, etc) womöglich ungeeignet, genauso aber uU sogar sehr geeignet:
Ein e-Scooter. Die haben zT eine nützliche Reichweite, sind sauschnell und man hat man einen verhältnismäßig kleinen, leichten und wendigen Helfer, den man zur Not einfach stehen lassen oder sogar "einpacken" kann. Schlimmstenfalls wird er zum Skateboard mit Haltegriff. Alles besser als im Stress zig Kilometer latschen zu müssen; jeder Kilometer zählt bei einer langen Strecke. Und das Kopf-Schwert-Problem aus Black Rain hast mitm Radl genauso.
... ad astra per aspera ...
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von sepp »

Was wäre denn mit diesem Gerät(Powerbank besitze ich bis dato keine)?

https://www.lidl.at/p/p59181?productId=59181

Auch als kurzfristige Starthilfe benutzbar 🤔
oder gibts da auch Premiumprodukte in dieser Art?

lg sepp :aut:
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von Burgenlandy »

sepp hat geschrieben: 11. November 2021, 21:46 Was wäre denn mit diesem Gerät(Powerbank besitze ich bis dato keine)?

https://www.lidl.at/p/p59181?productId=59181

Auch als kurzfristige Starthilfe benutzbar 🤔
oder gibts da auch Premiumprodukte in dieser Art?

lg sepp :aut:
Kommt eher auf das Auto an.
Den Diesel krieg ich damit wohl kaum an.
Einhell im low budget gibt die Daten mit Empfehlung für Art und Hubraum an
Unter 200 gibts auch einiges zur Auswahl. Mal mit USB oder auch Kompressor dabei.
Dino zB
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von rand00m »

https://tirol.orf.at/stories/3129814/ hat geschrieben:Politik sieht Tirol für Blackout gerüstet

Am Fuße des Patscherkofels hat am Freitag der Auftakt zur Übung „Energie 21“ stattgefunden. Dabei wurde der Ernstfall eines Blackouts geübt. Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) zeigte sich nach der Übung beeindruckt.
Online seit heute, 15.43 Uhr
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Die Übung ging von einer extremen Kälteperiode in Europa aus, die zu einem erhöhten Stromverbrauch und damit zu einer „Strommangellage“ und schließlich zum Blackout führt.
https://www.tirol.gv.at/sicherheit/katziv/krisen-und-katastrophenmanagement/blackout/ hat geschrieben:BK Schallenberg und LH Platter: „Tirol und Österreich sind gut auf ein Blackout-Szenario vorbereitet“

Patscherkofelbahn als Schauplatz für Blackout-Übung
https://www.tirol.gv.at/sicherheit/katziv/krisen-und-katastrophenmanagement/blackout/ hat geschrieben:
Vorbereitung und Verhalten im Krisenfall
Machen Sie Ihren Haushalt krisensicher!


Aktiver Zivilschutz heißt: Eigenverantwortung üben und vorbereitet sein. Der beste Schutz ist ein krisensicherer Haushalt – insbesondere bei längerfristigen Stromausfällen. Eine gut ausgestatte Bevorratung sollte mindestens für 14 Tage ausreichen!

Wichtige Tipps erhalten Sie hier:

Factsheet Vorbereitung auf Blackout und Stromausfall

Weitere Tipps und Details zu einer umfassenden Bevorratung für den Haushalt bietet der Bevorratungsratgeber des Landes Tirol.
Bevorratungsratgeber - Vorgesorgt! Zur Sicherheit - Tirol

&&

Zivil- und Katastrophenschutz- Wie bereite ich mich auf Stromausfälle und „Blackouts“ vor? - Tirol
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rand00m
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von rand00m »

https://steiermark.orf.at/stories/3124091/ hat geschrieben: Chronik
Blackout: Steiermark verstärkt Vorsorge

Die Vorkehrungen gegen ein Blackout in der Stromversorgung in Österreich werden verstärkt. So sollen etwa Polizeiinspektionen mit Notstromsystemen ausgestattet werden. In den steirischen Gemeinden setzt man auf die Wissensvermittlung mit Broschüren.
2. Oktober 2021, 15.32 Uhr

Was passiert bei einem großflächigen, länger andauernden Stromausfall in Österreich? Am Montag präsentierte das Innenministerium gemeinsam mit der Austrian Power Grid, die für die Stromversorgungsnetze in Österreich zuständig ist, eine Kooperation zur Blackout-Prävention – mehr dazu in Vorsorge gegen Stromausfall in Österreich wird verstärkt (news.ORF.at).

In den steirischen Gemeinden setzt man auf Information zur Blackout-Vorsorge. Der steirische Zivilschutzverband versorgt im Auftrag des Landes alle steirischen Gemeinden mit Infobroschüren, wie man sich als Gemeinde auf ein Blackout vorbereiten kann.
https://steiermark.orf.at/stories/3129665/ hat geschrieben:Chronik
Groß angelegte Blackout-Übung in St. Michael

Katastrophenschützer warnen seit längerem vor der realen Gefahr eines Blackouts. Am Freitag wurde daher ein länger anhaltender Stromausfall in mehreren Gemeinden, darunter in St. Michael, geübt. Private waren nicht betroffen.
Online seit heute, 7.31 Uhr (Update: 19.46 Uhr)

Die Übungsannahme war folgende: Eine lange kalte Winterperiode in ganz Europa führte dazu, dass Strom zur Mangelware wurde; der Verbrauch musste österreichweit zurückgefahren werden, so auch in St. Michael im Bezirk Leoben, wo bestimmte Bereiche von der Stromversorgung genommen werden mussten.

„Im Bereich St. Michael haben wir eben die Lage, dass sehr viel Strom weggeschalten wird bzw. wir dann eben bestimmte Stützpunkte mit Notstrom versorgen müssen“, sagte Heribert Uhl vom steirischen Zivilschutzverband.


Vom Zivilschutzverband Stmk gibts eine Blackout Mappe.

Blackout - Arbeitsmappe für Gemeinden

Das besondere an der Mappe ist, diese ist Maßgeschneidert für Gemeinden/Kommunen, also nicht für den Bürger, sondern für den Bürgermeister, Stadtrat, Gemeinderat und Gemeindemitarbeiter ausgelegt.
Lohnt zu lesen. Gut gemacht und verändert den Blickwinkel. Mit so einer Mappe könnte man auch zum eigenen Bgm. gehen und den löchern und nerven welchen "Score" er in der Mappe schafft, welche Punkte in der Heimatgemeinde unbearbeitet sind.
Ein Notstrom fürn Bürgermeister sein Büro anschaffen damit seine Tischlampe leuchtet, kann nämlich ein jeder, bringt aber nix.

Weiters vom Zivilschutzverband Steiermark
Blackout_Zeitungsbeilage.pdf
Blackout Folder
Psychosoziale Aspekte in der Blackout-Prävention
Blackout Merkblatt
Antworten

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