Blackout-Vorsorge

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Tom91
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von Tom91 »

@Tom91
Diese Gasheizer werden an keinen Rauchfang angeschlossen,das ist ja das gute. Zum kurzen erwärmen eines Raumes sind die wirklich nicht schlecht im Notfall.

Ich hatte so ein Ding schon selbst Mal als Notlösung in Verwendung als mir der Rauchfangkehrer ein Heizverbot (verpecht vom Vormieter) auf meinem Kamin auferlegt hat als ich eingezogen bin.
[/quote]


Ja grundsätzlich stimmt es schon dass es zum aufheizen funktioniert, aber wie du sagtest eben nur KURZ! Da ich das in der Berufsschule gelernt habe warne ich immer vor den gefahren die kommen können.

Dass ist echt sauber b... Wenn der vorherige da was verbockt hat.
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Lindenwirt
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von Lindenwirt »

Tom91 hat geschrieben: 20. Oktober 2021, 12:32 Hab da hin und wieder Einblicke in die Studien und Gedanken von Behörden und einem Energie versorger, da sind nach den ersten 48h mit so Gesellschaftlichen Verwerfungen zu erwarten wie wir sie nur aus dem Fernsehen kennen, und alles was länger dauert dürfte zu kapitalen Infrastruktur Schäden führen.
Das ist ein interessantes Thema, wir werden es ev. (hoffentlich) nie erfahren. Ich kann mir aber nicht vorstellen das es sofort zu MadMax Szenen kommt, der Zusammenhalt ist denke ich größer als manche glauben. s.auch https://www.saurugg.net/2019/presse/die ... sellschaft
Dass nach 48h die Kriminalität steigen wird und vor allem Diebstähle immer mehr werden, zweifelt aber wohl keiner an. Besonders in der Stadt wirds da wohl schnell brenzlig.
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Tobi
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von Tobi »

Glaub ich auch, dass es länger gehen wird. Die Leute folgen selbst den schwachsinnigsten Regeln beim hier verbotenen Thema völlig willenlos und lethargisch, da kommt es frühestens dann zu Mord und Totschlag, wenn es echt nicht mehr das geringste bisschen zu fressen gibt. Bis kurz vor diesen Punkt wird es heißen, "Die werden's scho richten!". :roll:

Was auch noch dazu kommt, ist dass keiner so recht weiß, wann es wieder Strom geben wird und es kommt blöd, wenn man grad beim Mercedeshändler die Scheiben eingeschlagen hat und es nur an halbtägiger Trafoausfall war. :lol:

Der Rundfunk über Radio wird bestimmt nicht sagen, dass es zwei Wochen dauert, sondern von einem Tag auf den nächsten vertrösten.

Was ich mich immer frage: Wie ist das organisiert, dass da auch jemand zuverlässig an der Wiederherstellung arbeitet? Ich denke mir, das benötigt großen Personal- und Abstimmungsaufwand.
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von Pitmaster »

DocRuger hat geschrieben: 20. Oktober 2021, 12:15
Pitmaster hat geschrieben: 20. Oktober 2021, 07:05 Geh zum Installateur deines geringsten Mißtrauens frag ihn was die Kosten wären für einen vernünftigen Ofen und einen Edelstahlkamin außen auf der Hausmauer. Optisch würde mich sowas nicht unbedingt stören meiner Meinung nach.
Ich würde mich da eher an eine Hafner oder Rauchfangkehrer wenden als ersten Ansprechpartner.
Der Installateur meines geringsten Mißtrauens hat auch ordentliche Kaminöfen im Programm,
als auch einige Varianten im Haus stehen zum befingern,
kann nur von mir sprechen so schauts halt bei uns am Land aus.
Bezüglich Kamin ist doch klar, dass man den nicht beim Installateur bekommt,
der Kollege wird dich weiter schicken zu einer Firma, die das auch kann.
Dann geht man zum Schmied und nicht zum Schmiedl,
der Ahrens ist auch in unserer Gegend und die wissen schon was sie tun.
Da brauche ich keinen Hafner der mir einen Kachelofen aufschwatzen will,
der Rauchfangkehrermeister darf das Projekt dann abnehmen kommen und kehren,
aber bei der Planung und Ausführung brauche ich den Burschen auch nicht.
Einen Kamin von der oben genannten Firma hat bei uns fast jeder ob im Neubau oder bei der Sanierung. :whistle:

Aber bitte fange da jetzt nicht weiter ins Diskutieren an,
wer den Hafner braucht darf gerne fragen gehen und kann auch den Rauchfangkehrer ins Boot holen,
ich brauche beide nicht um so ein Projekt zu realisieren.
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von Tom91 »

Das ist ein interessantes Thema, wir werden es ev. (hoffentlich) nie erfahren. Ich kann mir aber nicht vorstellen das es sofort zu MadMax Szenen kommt, der Zusammenhalt ist denke ich größer als manche glauben. s.auch https://www.saurugg.net/2019/presse/die ... sellschaft
Dass nach 48h die Kriminalität steigen wird und vor allem Diebstähle immer mehr werden, zweifelt aber wohl keiner an. Besonders in der Stadt wirds da wohl schnell brenzlig.
[/quote]


Stimmt es ist sehr interessant und es zeigt auf was alles schon als selbstverständlich ist und wie hilflos wir alle inzwischen sind bei manchen Dingen.
Ich hoffe auch dass es nie eintritt und wenn vielleicht nur für ein paar Stunden, aber wenn du siehst wie sich letztes Jahr die Menschen wegen WC Papier geprügelt haben dann fürchte ich genau so Situation....
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von Pitmaster »

Tom91 hat geschrieben: 20. Oktober 2021, 14:35 Ich hoffe auch dass es nie eintritt und wenn vielleicht nur für ein paar Stunden,
Ich bin sicher kein Prepper, Verschwörungstheoretiker oder was auch immer,
ABER es würde der eine oder andere Weltverbesserer munter werden,
der glaubt alles muss digitalisiert werden.
Der Vogl kann nicht mal bei der Haustür rein, weil alles über Fingerprint läuft,
kann sein Frühstück beim Schachtelwirt nicht bezahlen, weil er keinen Cent mehr einstecken hat und alles mit Plastikkarte bezahlt.
Kann auch sein depates Iglo Chefmenü aus dem Kühlschrank nicht warm machen da der Mikroherd nicht funktioniert,
obendrein glaubt er auch die Kindermilchschnitte kommt von der Kuh.

Jajaja früher waren es alle Trotteln,
schauen wir mal, wenn ein paar Tage kein Strom von der Steckdose kommt, wer dann der Trottel ist.

:sarkasmus:
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von DocRuger »

Pitmaster hat geschrieben: 20. Oktober 2021, 13:49
Der Installateur meines geringsten Mißtrauens hat auch ordentliche Kaminöfen im Programm,
als auch einige Varianten im Haus stehen zum befingern,
kann nur von mir sprechen so schauts halt bei uns am Land aus.
Bezüglich Kamin ist doch klar, dass man den nicht beim Installateur bekommt,
der Kollege wird dich weiter schicken zu einer Firma, die das auch kann.
Das dir der Installateur einen tollen und guten Ofen verkaufen kann steht ausser Frage aber es dreht sich in erster Linie um den Kamin und nicht um den Ofen.

Das du den Ofen in Betrieb nehmen kannst brauchst du den Rauchfangkehrer der auch noch eine Monopolstellung hat,dem du nicht auskommst wenn er dir im Endbefund bei Errichtung der Feuerstätte seinen Segen verweigert.

Genau aus diesem Grund wäre das mein erster Ansprechpartner für aktuelle Normen bezüglich Feuerstätten und nicht für den Kauf eines Ofens.

Ein Beispiel:

Früher war es Gang und gäbe das man einfach den besten und schönsten Ofen kauft den man sich leisten konnte. Wenn das Rauchrohr zu groß war für den Kamin oder auch das Wandfutter hat man einfach eine Reduzierung eingebaut.

Heute ist das verboten und du wirst keine Abnahme bekommen.

Wenn man wen hat der sich wirklich damit auskennt ist es kein Problem aber für wen der sich damit noch nie auseinander gesetzt hat und jetzt das erste Mal darüber nachdenkt wär's vielleicht ein ganz interessanter Hinweis.
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von Bumsti »

Lindenwirt hat geschrieben: 20. Oktober 2021, 12:58
Tom91 hat geschrieben: 20. Oktober 2021, 12:32 Hab da hin und wieder Einblicke in die Studien und Gedanken von Behörden und einem Energie versorger, da sind nach den ersten 48h mit so Gesellschaftlichen Verwerfungen zu erwarten wie wir sie nur aus dem Fernsehen kennen, und alles was länger dauert dürfte zu kapitalen Infrastruktur Schäden führen.
Das ist ein interessantes Thema, wir werden es ev. (hoffentlich) nie erfahren. Ich kann mir aber nicht vorstellen das es sofort zu MadMax Szenen kommt, der Zusammenhalt ist denke ich größer als manche glauben. s.auch https://www.saurugg.net/2019/presse/die ... sellschaft
Dass nach 48h die Kriminalität steigen wird und vor allem Diebstähle immer mehr werden, zweifelt aber wohl keiner an. Besonders in der Stadt wirds da wohl schnell brenzlig.
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Wenn es rundherum finster wird und auch nur einige Stunden so bleibt, wird es spannend.

Die Straßenbeleuchtung ist komplett aus und man ist damit beschäftigt, Steckengebliebene aus den Aufzügen zu holen. So man von ihnen weiß und die Rettungsdienste durchkommen. Mobilfunk arbeitet noch für ca 5h - Dann spätestens sind die Akkus der Masten leer.

Es gibt genau gar keine Informationen für die betroffenen ohne Strom an den Empfangsgeräten. Die Radiosender sind zwischenzeitlich doch alle auf UKW - also mit wenigen km Reichweite.

Falls Plünderer unterwegs sind, zünden sie die einige ausgeräumte Häuser oder Geschäfte einfach an. Damit ist die Polizei und Feuerwehr beschäftigt und sie können weiter einsammeln, was ihnen gefällt. Aber auch ohne das wird es jede Menge Brände geben, wenn die Hausfrauen draufkommen, daß es jetzt an der Zeit ist, mit den vielgeliebten Teelichtern Helligkeit, Wärme und Stimmung in die kalte Wohnhöhle zu bringen.
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von MarkM »

Tobi1987 hat geschrieben: 20. Oktober 2021, 07:35 Danke, sowas hab ich befürchtet. Mehr theoretische, als praktisch nutzbare Zahlen auf dem Papier. :?
Therorie und Praxis :mrgreen:

Theoretisch hast du Kosten des Schwedenofen eingespart…sogar in der Praxis und am Papier.
:sarkasmus: manchmal auch :offtopic:
Helfe aber gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten.
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Re: Blackout-Vorsorge

Beitrag von Tobi »

MarkM hat geschrieben: 20. Oktober 2021, 21:26
Tobi1987 hat geschrieben: 20. Oktober 2021, 07:35 Danke, sowas hab ich befürchtet. Mehr theoretische, als praktisch nutzbare Zahlen auf dem Papier. :?
Therorie und Praxis :mrgreen:

Theoretisch hast du Kosten des Schwedenofen eingespart…sogar in der Praxis und am Papier.
Des war scho an ordentlicher Batzen, so ist es nicht. :mrgreen:

Könnte aber schlussendlich am falschen Ende gespart gewesen sein. Momentaner Notfallplan: Gaskocher und ausreichend Konserven für 2 warme Mahlzeiten am Tag für 10 bis 14 Tage, dazu Wasser in Flaschen, Schlafsack für kalte Nächte im kleinsten Raum im Haus. Der Hund aus Finnland blüht dann erst so richtig auf. :lol: Vielleicht noch 20l Benzin im Blechkanister, falls die Autos gerade leer sind und USB Ladestecker um in den Autos kleine Elektrogeräte aufzuladen wie Handies und Taschenlampen.

Wie ich die Rollläden ohne Strom runterbekomme, würde mich aber noch interessieren. Einfach runterziehen?
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