Wer weiß das schon. Es ist immerhin davon auszugehen, dass nur jene Fälle mit tragischem Ausgang die Runde machen. Eine Sportwaffe ohne Schlabosicherung ist jedenfalls wie ein Rennwagen ohne Airbag, allerdings mit erhöhtem Fremdgefährdungspotential. Und wenn der Abzug selbst nicht zu leicht ist (Masse, Trägheit), aber dafür leicht bei kurzem Abzugsweg bricht, nützt auch eine Schlabosicherung nichts. Manche reden von Panikmache, ich sehe es als unnötiges Risiko. Wie oft sich dieses Risiko tatsächlich realisiert, werden wir nie erfahren, s. o. Und dass die Schützen, denen sowas passiert, es herumerzählen, halte ich für Utopie.
RO bei Unfall getötet
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Re: RO bei Unfall getötet
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Re: RO bei Unfall getötet
Rennwagen mit airbag??? Kannte ich bis jetzt nicht. F1, LMP, Nascar, DTM, Supercar - wer davon hat die? Länger nicht geschaut. Stell mir das teilweise gefährlich vor - kurzer Abstand zu Kopf und passt nicht ins Gurt/hans etc -konzept bzw schränkt die Sicht ein nach Aufprall - da muss der Fahrer bspw nach hinten Auffahren noch sein Fahrzeug aus der Gefahrenzone bringen wenn möglich.cas81 hat geschrieben: ↑12. November 2020, 13:13Wer weiß das schon. Es ist immerhin davon auszugehen, dass nur jene Fälle mit tragischem Ausgang die Runde machen. Eine Sportwaffe ohne Schlabosicherung ist jedenfalls wie ein Rennwagen ohne Airbag, allerdings mit erhöhtem Fremdgefährdungspotential. Und wenn der Abzug selbst nicht zu leicht ist (Masse, Trägheit), aber dafür leicht bei kurzem Abzugsweg bricht, nützt auch eine Schlabosicherung nichts. Manche reden von Panikmache, ich sehe es als unnötiges Risiko. Wie oft sich dieses Risiko tatsächlich realisiert, werden wir nie erfahren, s. o. Und dass die Schützen, denen sowas passiert, es herumerzählen, halte ich für Utopie.
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Re: RO bei Unfall getötet
gibt keine "echten" Rennwägen mit Airbag, die Lenkräder ermöglichen das gar nicht und macht keinen Sinn wegen dem RückhaltesystemBurgenlandy hat geschrieben: ↑12. November 2020, 13:35Rennwagen mit airbag??? Kannte ich bis jetzt nicht. F1, LMP, Nascar, DTM, Supercar - wer davon hat die? Länger nicht geschaut. Stell mir das teilweise gefährlich vor - kurzer Abstand zu Kopf und passt nicht ins Gurt/hans etc -konzept bzw schränkt die Sicht ein nach Aufprall - da muss der Fahrer bspw nach hinten Auffahren noch sein Fahrzeug aus der Gefahrenzone bringen wenn möglich.cas81 hat geschrieben: ↑12. November 2020, 13:13Wer weiß das schon. Es ist immerhin davon auszugehen, dass nur jene Fälle mit tragischem Ausgang die Runde machen. Eine Sportwaffe ohne Schlabosicherung ist jedenfalls wie ein Rennwagen ohne Airbag, allerdings mit erhöhtem Fremdgefährdungspotential. Und wenn der Abzug selbst nicht zu leicht ist (Masse, Trägheit), aber dafür leicht bei kurzem Abzugsweg bricht, nützt auch eine Schlabosicherung nichts. Manche reden von Panikmache, ich sehe es als unnötiges Risiko. Wie oft sich dieses Risiko tatsächlich realisiert, werden wir nie erfahren, s. o. Und dass die Schützen, denen sowas passiert, es herumerzählen, halte ich für Utopie.
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Re: RO bei Unfall getötet
Nehmen wir an, du meintest Gurt oder Überrollkäfig, statt Airbag.
Da gibt es trotzdem den Unterschied, dass im Motorsport Unfälle an der Tagesordnung stehen. Im Practical Shooting gab es jetzt anscheinend den ersten Todesfall seit 44 Jahren.
Bezüglich Fremdgefährdungspotential: schon mal eine Rallye gesehen?
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Re: RO bei Unfall getötet
Schon verstanden, ich belasse es dabei: Dropsafety ist unnötig und überbewertet, weil mehr Menschen beim Wandern oder beim Autofahren umkommem.
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Re: RO bei Unfall getötet
Naja wie willst das denn überhaupt umsetzen und kontrollieren?
Wenns nedmal SIG schafft eine Waffe zu bauen die 100% dropsafe ist, wie soll das dann bei Customwaffen aus Einmannbetrieben gehen? Selbst an den allermeisten Production Waffen wird irgendwas getuned.
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Re: RO bei Unfall getötet
Das hat keiner gesagt.
Ich hab meine Ausführungen auch weiter getragen im Hinblick auf das Argument erhöhte Fremdgefährdung.
Aber das Regelwerk gibts nicht her und bei bestimmten Herstellern weiß man, dass die da nahe da dran gebaut sind (bzw umgekehrt). Da sehe ich auch kaum Änderungspotential.
Das soll da jetzt nicht rechtfertigen. Klar sollten Schützen auch passend zu Disziplin ihre Sportgeräte wählen. Bei einer sagen wir mal "taktischen" Veranstaltung renn ich auch nicht mit der Italo-CZ (mit Schlabosicherung) hot-loaded uprange.
Oder im eigenen interesse testen soweit möglich (dummies rein, Schläge stöße gegen seite, griff, schaft etc)
Mich freut der Wandertote kein bisserl mehr als irgendein anderer oder das der Schumi x f1 crashes überstanden hat und dann skifahren trotz helm gesundheitlich nicht gut aus ging - finde ich auch kein bisschen weniger tragisch.
Anzahl der Unfälle und Sportverletzungen im Schießsport sind sicher jetzt kein Alarmindikator im Vergleich zu anderen Sportarten.
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Re: RO bei Unfall getötet
Im Detail im anderen Post .
Ja.
Ich hatte auf der Rennstrecke schon mal Kontakt und wenn dir in der Kurve einer gerade ausfährt reagierst ev. auch mal so allergisch wie ich. Weil wenn der zwar mit Kennzeichen Blinker und co daherkommt (also Straßenzulassung) machts das ned besser.
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Re: RO bei Unfall getötet
Ich will gar nichts kontrollieren oder kontrolliert haben. Muss jeder selbst wissen. Ich würde mir nur wünschen, dass die Leute bei diversen Kaufberatungen auf einen derartigen Mangel (und nichts anderes ist es heutzutage) hinweisen, anstatt den Newbies oder diesbezüglich Unwissenden aus eigener Begeisterung blind etwas zu empfehlen. Aber das tun sie nicht. Und wenn es ein Anderer anspricht, dann wird es heruntergespielt, indem bspw auf die Gefährlichkeit anderer Aktivitäten verwiesen wird. Fällt für mich unter "schönreden". Alles was ich sagte war, dass ein fehlender Dropsafety objektiv gefährlich ist und, dass weiß niemand weiß, wie häufig derartige Hoppallas wirklich passieren (die halt gut ausgehen). Und schau, was sich daraus entwickelt hat. Ich traue mich aber wetten, dass dies nicht die erste Waffe war, die binnen 44 Jahren fallengelassen wurde.Nuss_95 hat geschrieben: ↑12. November 2020, 14:43Naja wie willst das denn überhaupt umsetzen und kontrollieren?
Wenns nedmal SIG schafft eine Waffe zu bauen die 100% dropsafe ist, wie soll das dann bei Customwaffen aus Einmannbetrieben gehen? Selbst an den allermeisten Production Waffen wird irgendwas getuned.
PS: Die Leute erkaufen sich das letzte Quäntchen für einen perfekten Abzug mit der Hingabe eines wesentlichen Sicherheitsfaktors. Auch zeigen andere Hersteller, dass auch mit FPB ein hervorragender Abzug möglich ist (Arex Rex Alpha, PPQ, etc). Aber 95% genügen nicht mal vielen "Hobbyschützen", lieber werf ma 100% Dropsafety dafür über Bord. Kein guter Deal mMn. Aber das muss eh jeder für sich entscheiden. Dafür muss er aber erst einmal darüber bescheid wissen. Genau das fehlt iaR. MMn sollte man schon weiter denken, als bis zu den eigenen Präferenzen und objektiv geht immer vor subjektiv. Immerhin ist eine Schusswaffe ein potentielle tödliches Gerät, da ist mMn kein Platz für "Markentreue" und Ego-Spielchen.
Zuletzt geändert von cas81 am 12. November 2020, 15:21, insgesamt 3-mal geändert.
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