So wie's aussieht und ich das nach genauerer Untersuchung des Auswerfers meiner eigenen 75er verstehe, sollen die anscheinend nur das Auswerfergehäuse mitsamt der Hahnklinke in immer exakt der selben Position halten.
Das Gehäuse (10) liegt ja praktisch nur drin und wird vom Pin des Sicherungshebels (29a) gehalten. Der muss sich drehen können, also geringes Spiel haben. Da aber im Gehäuse die Klinke mit der Rast für den Hahn (11, 12, 13) verbaut ist und sich gegebenenfalls mitbewegen würde, sollte das Teil bei einer Präzisionssport-Pistole so gut's geht irgendwie fixiert werden.
So weit meine Vermutung, weil sich bei meiner 75er das Gehäuse manchmal minimalst (1-2/10mm) bewegt, wann immer sich Hammer oder Sicherung bewegen. Mit mehr Abnutzung würde das über die Zeit natürlich schlimmer werden. Bei ihr und jeder anderen Pistole nicht tragisch.
Aber beim feinabgestimmten, blankpolierten Zünglein des Hammers einer Sportwaffe, die auf einer klitzekleinen Rast der Klinke sitzt, um dabei zu helfen, einen superfeinen, sauberen und leichten Abzug zu bekommen, kann das einen Unterschied machen.
Das Weglassen der Federn würde im blödesten Fall dazu führen, dass der Hahn nichtmehr einrasten kann bzw. unabsichtlich (z.B. beim Entsichern) durchrutscht, weil sich das Gehäuse leicht verschoben hat und so die Klinke "zu weit weg" ist.
Sollte es tatsächlich dazu kommen, würde ich's als Konstruktionsfehler klassifizieren, weshalb ich glaube, dass die Federn nur als zusätzliche Sicherheit bzw. als Hilfe dienen, beim Feintuning des Abzugs möglichst feststehende und dementsprechend präzise Abmessungen für das Zusammenwirken der Teile zu erhalten.
Oder ich denk einfach nur zu kompliziert.
