Wake up!
Ich bin ein Rucksack-Wahnsinniger, also fang ich damit an.
Get Out Bag (=/= Bug Out)
: Direct Action Gear Ghost Mk2.
28L + 3,5L + Außentaschen für Getränke (die lassen sich mittels Klett eng anlegen und sind extrem dehnbar).
Die Farbe ist "adaptive green", ohne manuellen Weißabgleich sieht man es leider nicht. Ich habe versucht, die Farbe mittels EBV zu simulieren, aber da spielt halt die Bildschirmkalibrierung rein. Ergo: Mehr grün als beige/coyote (Aber nicht so sehr wie beim Warrior Belt, s.u.)
Die vordere Tasche lässt sich mittels Bungee-Cord wegdehnen (bei mir klemmt eine Softshell-Jacke zwischen Hauptfach und Vordertasche) und schnalzt auch wieder fest zurück. Sie lässt sich aber auch ganz abnehmen und als separate Tasche tragen (Gurt ist dabei), resp an einer anderen molle-kompatiblen Oberfläche fixieren. Man kann also den Rucksack binnen 15 Sekunden um jeglichem nicht lebensnotwendigen Ballast erleichtern, wenn man ihn gescheit packt und damit auch das Außenmaß erheblich reduzieren.
Die Polsterung ist so gut, wie es geht. Einigermaßen luftdurchlässig und mäßig weich. Das Rückenteil selbst ist verstärkt.
Was unterscheidet es von einer Bug Out Bag? Mein Rucksack dient nur dazu, im Notfall nicht nackt auf der Straße zu stehen, resp binnen einem Tag zu einem potentiell sicheren Ort zu gelangen. Bspw wegen Feuer, stärkerem Beben, Wasserschaden mit Deckeneinsturzgefahr, etc. Einfach fluchtartig raus. Der Inhalt besteht hauptsächlich aus Wetterschutz, Nahrung, Medikamenten und unerlässlichen Hygieneartikeln. 3L Wasser und etwas über 2k kcal sind aktuell drin. Natürlich auch Feuer, Batterien, tragbares Radio, Chemsticks, uvm. Das sind aber nur Nebengeräusche iV zum Rest. Tauglich für das ganze Jahr und jedes Wetter.
Aber, es ist ja ein Waffenforum:
Das funktioniert tatsächlich, das Holster sitzt fest, ich komme gut ran. Auf der anderen Seite sitzt ein starkes Klappmesser (Cold Steel American Lawman) in einem TT Universal Pouch (das sind die ganz flachen, die bemerkt man kaum, wenn sie leer sind). Daneben noch so ein Pouch für ein Magazin. Der Hüftgurt sitzt halt recht weit oben, aber sei's drum. Er lässt sich außerdem binnen 30 Sekunden abmontieren. Es liegt auch ein Shoulder-Harness bei, dh der Hüftgurt lässt sich auch separat tragen, ob nun mit oder ohne Harness. Er verfügt aber nur über Mesh und keinerlei Anti-Rutsch-Padding o. dgl.
Der Rucksack ist nicht riesig, aber schon eher groß. Mir war wichtig, dass alles zusammen nicht breiter ist, als ich selbst inkl seitlich herabhängenden Armen. Auch eine CCW auf 3:30 geht damit noch gut (sogar mit Hüftgurt, aber besser ohne).
Aber nun erst mal Schluss mit Sinnhaftigkeit, jetzt geht's weitestgehend um's Larpen:
Assault- bzw Schwammerlsucher mit potentiellem Feindkontakt-Bag: Direct Action Dust Mk2.
20L, wobei ich diesbezüglich meine Zweifel habe, denn ein vollgestopftes Hauptfach drückt gegen das vordere Fach, da passt dann nur noch flaches Zeug rein und selbst das wird zur Aufgabe. Das Paracord am Griff ist zum Abwickeln, insgesamt 5m, also nicht bloß Zierde.
Im Wesentlichen wie der Ghost, mit dem Hauptunterschied, dass er klein und das Vorderfach fest integriert ist. Die Rückenlänge beträgt bloß 42cm, daher passt ein dicker und vollbeladener Warbelt dazu. Wie der auch Ghost hat er ein "Geheimfach", was da wohl reinpasst?
Einen Hüftgurt hat er nicht, man kann aber einen Bauchgurt montieren, der eigentlich nur ein gewöhnlicher Nylon-Strap ist.
(Es gibt auch eine größere Version davon, heißt dann "Dragon Egg" und davon gibt's eine abermals größere Version namens "Dragon Egg Enlarged". Jede Version bietet noch das ein oder andere zusätzliche Feature)
Momentan mit 2 L Wasser und ein paar Müsliriegel bestückt. Sonst nur mit Kleinkram (Edding, Chemsticks, Tape, etc)... bis auf... Weils so gut dazu passt, resp mit etwas Mühe sogar
hinein passt:
Larper's choice No1: TT Warrior Belt LC mit nachgerüsteter Cobra-Schnalle.
Trägt nicht zu dick auf und sitzt stabil. Vollgerammelt, ist aber trotzdem recht leicht, funktioniert vorzüglich.
Von links nach rechts:
TT Pistol Mag-Pouch, TT Modular Mag Pouch mit einem flachen TT-Universal Pouch drauf, TT Tac Pouch 1.1, Direct Action Gear Compact Med Pouch Horizontal, noch ein TT Modular Mag Pouch mit einem TT Round Pouch drauf (Klett), ein wasserfestes Batteriefach für 2x CR123, Holster, TT Anfibia Mag Pouch für die Taschenlampe.
Nein, sobald er angelegt ist, besteht überall genügend Platz, um nicht irgendwo hängen zu bleiben. Angelegt steht alles noch weiter auseinander als hier:
Den mit Abstand breitesten Punkt am Gürtel bildet das Holster, alles sonst, inkl IFAK und Round-Pouch, ist deutlich schmaler.
Das Holster Lv2 von BGS ist per deren QD auf der MHP (Multi Holster Plattform) von Wilder Tactical montiert. Da ist der Winkel einstellbar, die Höhe tlw auch (je nach Bohrungen am Holster). Funktioniert, ist aber recht dick, dh braucht man u.U. längere Schrauben.
Anstatt dem Flachmann (knapp 1/4L) geht noch ein AK-Mag rein. Nein, der Gürtel rutscht auch mit 2 vollen AK-Mags nicht nach unten. Vor allem nicht mit dem Padding von HSGI, das pickt fast schon, der Gürtel bewegt sich kein Stück, egal auf welcher Oberfläche... Dafür aber die Hose, wenn ich ihn am normalen Gürtel entlang festziehe

Also Hose weiter rauf, letztes Gürtelloch und dann geht's ohne Probleme. Merke: Die Kleidung darunter ist genauso wichtig, wie das das taktische Zeug darüber.
Zurück zur Sinnhaftigkeit...
Range Belt: TT Modular Belt, inkl Untergurt.
Fad, aber praktikabel. Das Holster Lv1 von BGS verfügt auch über die QD. Holsterwechsel ist damit schnell erledigt. Die Mag-Pouches heißen "Anfibia" und sind ebenfalls von TT. An sich sind die perfekt, nur ist das Band zum Einschlaufen schmaler und weicher als gewöhnlich. Sie sitzen also schon fest am Gürtel, ebenso fest an ihrer Position am Gürtel, aber nicht ganz stabil. Zwar ausreichend, aber eben manchmal leicht geneigt. Für den IPSC'ler ein Albtraum, für alle Anderen praktisch irrelevant.
Im Tac-Pouch befinden sich Schusspflaster, ein Edding, Taschentücher, Pflaster, Tixo und Ohrstöpsel. Das Dump Pouch von TT habe ich noch nie verwendet. Weil ich zu faul zum Zammfalten bin. Aber jeder sagt, sowas muss man haben und das kommt dabei heraus, wenn man auf Andere hört^^
Range Belt: Black Trident (V1), inkl Untergurt (normal, nicht rugged):
Perfektes Setup für meinen Revolver. Das Holster nennt sich "Timecop" und ist von... keine Ahnung mehr. "Aba, aba, aba, da braucht's a scheens Leder!!!"

... Mhm, weil die Holsterspuren auch so scheen sind, gell. Also halt kein schönes Holster und nicht mal richtig praktikabel, denn der Sicherungs-Strap ist ein bissl steif und daher nach dem Öffnen im Weg. Zwar nicht wirklich, aber gefühlt störend. Das Finish ist mir aber wichtiger.
Die Speedloader-Halter sind von HKS, glaube ich. Vielleicht aber auch Miltec. Zu lange her, aber da kann man nun wirklich nichts falsch machen. Sie funktionieren, genau wie das Holster. Im Pouch von Miltec befindet sich in etwa dasselbe, wie beim anderen Range Belt.
Feed your Larping-Buddy: TT Essential Pack Mk2.
9L, hat schon einiges mitgemacht, klein und fein, günstig. Double AK-Pouch von Templars Gear, Double Pistol Mag-Pouch von Miltec, TT IFAK Small und irgendeine Tasche mit Gummikordelzug. Die Feldflasche hat noch einen Filter, damit man nicht an Bakterien, sondern an den Chemikalien stirbt, die sich im Dreckwasser finden

Im Inneren befindet sich eine Flasche Mineralwasser. Ein paar Müsliriegel gegen die Hypoglykämie sind auch irgendwo.
In jedem Rucksack oder IFAK finden sich Medikamente, die nicht warten können: Aktivkohle, Immodium, Metoclopramid und Pantoprazol. Also gegen akutes Anscheissen, Anspeiben, lähmende Magenkrämpfe und etwas zur Bindung von oral aufgenommenen Toxinen. Außerdem feuchtes Scheisshauspapier, Taschentücher und Desinfektionstücher.
Wirklich in Verwendung sind nur die beiden Range Belts. Der Rest ist Vorbereitung auf irgendwas, das dann eh anders kommt als gedacht. Ergo Stauraum für Notfallzeug; Wenn ich also einen Müsliriegel will und keinen mehr in der Küche finde, dann geh ich halt zum Schrank, in dem die Rucksäcke schlummern. Teurer Spaß^^