Petition Long Range: Gegen die Entscheidung über die Einschränkung auf max. 300 Meter!

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gipflzipfla
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Re: Petition Long Range: Gegen die Entscheidung über die Einschränkung auf max. 300 Meter!

Beitrag von gipflzipfla »

spiky hat geschrieben: 27. Dezember 2024, 12:16 ......
Ich kann nicht nachvollziehen, nicht mal im Entferntesten
Das Fehlverhalten einiger soll/darf nicht zu kollektiven Massnahmen führen
Ich habe schon recht schnell meinen Strandpunkt vertreten, dass es sich hierbei um eine politische Entscheidung handelt !

Davon weiche ich auch nach wie vor keinen Millimeter ab !
Was mich darauf kommen ließ?

Die Unterstellung, dass wir Österreichischen Sportschützen, welche zur persönlichen Bespaßung gerne auf größere Entfernungen schießen, potentielle Staatsgefährder sind !
D a s, und nichts Anderes, ist aus meiner persönlichen Sicht der Grund für das Verbot !

Was da noch so dabei steht, betrachte ich maxmial als Seitenfüller.... niemand seitens des Heeres hat Zeit, alles, jede Anmeldung, im Vorfeld zu prüfen und Missbräuche aufzudecken.



spiky hat geschrieben: 27. Dezember 2024, 12:16 Hättest das selbe Verständnis, wenn der <Bundesland>Jagdverband seine Jäger nicht mehr vertritt nur weil ein <Bundesland>Waidmann den Treiber mit der Wildsau verwechselt hat?
........
Wenn ich als Jäger Jemanden bei der Ausübung meines Hobbys fahrlässig (oder auch nicht) verletze, so wird sich die Kärntner Jägerschaft in allen Belangen davon distanzieren und mich n i c h t vertreten.

Und mich würde das auch nicht wundern, denn dazu ist sie nicht geschaffen worden !

In so einem Fall lasse ich mich und meine Interessen von einem versierten Anwalt vertreten.
"Wer Ironie sät, wird Sarkasmus ernten!"

"Jeder Streukreis beginnt stets mit dem ersten Schuss!" :sniper:

Waidmonns Gruaß, vom gipfl
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wilhelmshoehe
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Re: Petition Long Range: Gegen die Entscheidung über die Einschränkung auf max. 300 Meter!

Beitrag von wilhelmshoehe »

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, die Situationen sind hier m.E. doch etwas anders gelagert!
75reinhard
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Re: Petition Long Range: Gegen die Entscheidung über die Einschränkung auf max. 300 Meter

Beitrag von 75reinhard »

@Spiky:

Der ÖSB ist der Dachverband für die Landesverbände mit klar abgegrenzten Schießsport-Disziplinen. Für diese definierten Disziplinen gibt es entsprechende Strukturen in den Landesverbänden und in weiterer Folge auch in den Vereinen.

Du kannst in einem Verein Direktmitglied werden, im Landesverband nur indirekt über den Verein und auch nur für Disziplinen die im Landesverband vertretenen sind. Gleiches gilt für den ÖSB, hier bist du indirekt dann über den Landesverband dabei, wenn es wiederum eine Disziplin betrifft, die der ÖSB vertritt. Z.B. haben Bogenschützen, Flintenschützen, IPSC, etc. eigene Strukturen.

Wenn nun der ÖHSV-Bundesfachwart (Österr. Heeressportverein) an den ÖSB herantritt (ok er ist auch Landesschützenmeister aber hat die Disziplin noch gar nicht auf der Landesverbandsebene), dort eine Disziplin zur Sprache bringt, die in der Vergangenheit nur sehr eingeschränkt über einzelne HSV Verein geschossen werden konnte, ja was soll der ÖSB darauf antworten?

Etwa: „Geht klar, wir scheissen auf unsere ganzen Satzungen und binden es allen Landesverbänden um, ob sie nun wollen oder nicht“.

Das der ÖSB sagt, dass ihn das Thema nicht betrifft und es ein reines HSV Thema ist, verwundert somit nicht wirklich.


Um ein Thema zu werden muss die Disziplin zuerst in den Vereinen abgehalten werden.
Das ist noch recht schnell zu bewerkstelligen. Anlaufstelle im Verein aufsuchen, besprechen, Einwilligung holen, Regeln aufstellen und durchführen. Braucht halt einen Kümmerer im Verein.

Danach geht halt alles nur über die durch die Satzungen vorgegebenen Regeln, über die Vereine zum Landesverband, Abstimmung im Landesverband, Landessportleiter für die Abhaltung der Bewerbe im Bundesland + Landesmeisterschaft, danach über den/die Landesschützenmeister zum ÖSB, Abstimmung ÖSB, Bundessportleiter wird eingesetzt und der kümmert sich dann um Bundesliga, Österreichische Meisterschaften und um internationale Verknüpfungen, weil die ist notwendig um in Folge eine Staatsmeisterschaft abzuhalten. Ja, ÖM ist nicht gleich ÖSTM.

Für eine ÖSTM müssen die Kriterien/Vorgaben von der Sport Austria erfüllt werden:
https://www.sportaustria.at/fileadmin/ ... _OESTM.pdf

Der ÖSB hat, ich zitiere von deren Homepage:
Zu den Hauptaufgaben des ÖSB zählen insbesondere das Schaffen eines erfolgsorientierten professionellen Betreuungsumfeldes für seine SpitzensportlerInnen.
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cas81
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Re: Petition Long Range: Gegen die Entscheidung über die Einschränkung auf max. 300 Meter!

Beitrag von cas81 »

In einer Zeit, in der jeder Depp eine Bühne für seine drei unqualifizierzen Meinungen zu einem Thema geboten bekommt, könnte auch ein nur indirekt Beteiligter innerhalb eines tagtäglich politisch bedrohten Adressatenkreises sagen: "Eine pauschale Verurteilung unserer heimischen Schützen als Staatsgefährder lehnen wir ab, ebenso eine Einschränkung aller Schützen wegen den Fehlern Einzelner". Einfach eine gerechte Watschen für diese Schandtat, auch wenn man nichts dagegen machen kann.

Die Vereine - und zwar alle - sollen daran interessiert sein, ihre Mitgliederzahl zu vergrößern, das Angebot zu steigern und zu 'expandieren', um den Fortbestand zu sichern. Stattdessen hagelt es stupide Restriktionen unter vorgeschobenen Gründen, in diesem Fall sogar schädliche pauschale Vorverurteilungen, jeder kocht sein eigenes herrschsüchtiges Süppchen und der Rest "geht uns nix an". Leichtes Spiel für alle Gegner.
... ad astra per aspera ...
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Re: Petition Long Range: Gegen die Entscheidung über die Einschränkung auf max. 300 Meter!

Beitrag von quildor82 »

cas81 hat geschrieben: 28. Dezember 2024, 08:21 In einer Zeit, in der jeder Depp eine Bühne für seine drei unqualifizierzen Meinungen zu einem Thema geboten bekommt, könnte auch ein nur indirekt Beteiligter innerhalb eines tagtäglich politisch bedrohten Adressatenkreises sagen: "Eine pauschale Verurteilung unserer heimischen Schützen als Staatsgefährder lehnen wir ab, ebenso eine Einschränkung aller Schützen wegen den Fehlern Einzelner". Einfach eine gerechte Watschen für diese Schandtat, auch wenn man nichts dagegen machen kann.

Die Vereine - und zwar alle - sollen daran interessiert sein, ihre Mitgliederzahl zu vergrößern, das Angebot zu steigern und zu 'expandieren', um den Fortbestand zu sichern. Stattdessen hagelt es stupide Restriktionen unter vorgeschobenen Gründen, in diesem Fall sogar schädliche pauschale Vorverurteilungen, jeder kocht sein eigenes herrschsüchtiges Süppchen und der Rest "geht uns nix an". Leichtes Spiel für alle Gegner.

Das hast du schön formuliert.

Schade das der ÖSB hier nicht im Sinne aller Schützen agiert sondern sich komplett raushält.
"mit einem netten wort und einer pistole erreicht man mehr, als mit einem netten wort allein .."
Al Capone *17.01.1899 - †25.01.1947
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Re: Petition Long Range: Gegen die Entscheidung über die Einschränkung auf max. 300 Meter!

Beitrag von wilhelmshoehe »

Alles andere würde sich ja mit dem inoffiziellen Motto der Vereinsmeierei spießen: "Unsere Wortspenden nur für unsere Leut!" /s
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spiky
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Re: Petition Long Range: Gegen die Entscheidung über die Einschränkung auf max. 300 Meter

Beitrag von spiky »

75reinhard hat geschrieben: 28. Dezember 2024, 00:55 Etwa: „Geht klar, wir scheissen auf unsere ganzen Satzungen und binden es allen Landesverbänden um, ob sie nun wollen oder nicht“.
Das der ÖSB sagt, dass ihn das Thema nicht betrifft und es ein reines HSV Thema ist, verwundert somit nicht wirklich.
Grundsätzlich stimmt alles was du sagst, aber:
steht auf der HP des ÖSB, dass ...sondern bezweckt die Pflege, Förderung und Lenkung des sportlichen Schießens und der Schützentradition.
Schon alleine unter diesem Titel wäre eine Unterstützung der HSV's nicht statutenwidrig gewesen.

Womit wir wieder beim "Stein aus der Krone" wären...
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Re: Petition Long Range: Gegen die Entscheidung über die Einschränkung auf max. 300 Meter!

Beitrag von 75reinhard »

Die Disziplinen die im Dachverband vertreten sind, werden auch nach Möglichkeit gefördert. Wenn das Schießen auf Distanzen über 300m für alle Interessierten zugänglich ist, die raren Plätze nicht unter der Hand ver- oder erkauft werden und auch nicht primär zur Teilnahme die persönliche Nähe zum Veranstalter zählt, dann könnte man natürlich auch ein Statement vom Dachverband, auch wenn er noch nicht dafür zuständig ist, erwarten. Solange man es aber nicht aus dem Bereich der HSVs herausbringt, wird es ein Thema für den ÖHSV bleiben, sonst schreien die nächsten Freunderlwirtschaft statt Vereinsmeierei.

In der Zwischenzeit könnte man sich überlegen wie man z.B. das 300m Gewehr rettet (das ist das mit den 3x20 über Diopter und so), da gibt es ja auch schon lange kein nennenswertes Teilnehmerfeld mehr.
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spiky
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Re: Petition Long Range: Gegen die Entscheidung über die Einschränkung auf max. 300 Meter!

Beitrag von spiky »

75reinhard hat geschrieben: 28. Dezember 2024, 13:55 ... Wenn das Schießen auf Distanzen über 300m für alle Interessierten zugänglich ist, ...
Das ist es

Es hindert keinem Interessierten daran einem HSV beizutreten.
Der HSV ist kein "Insider-Verein", bei dem nur persönlich bekannte g'stopfte Schicki-Micki-oder-sonst-was-Typen dabei sein dürfen.

Er muss halt nur damit rechnen etwas genauer "durchleuchtet" zu werden (auch um dem Argument, dass von LR-Schützen ein potentiell höheres Gefahrrisiko ausgeht, zu entgegnen).
Wer das nicht möchte der kann eben nur auf max. 300m schiessen.

Ist aber sicher keine Begründung für den ÖSB nichts zu tun

...aber eigentlich braucht der ÖSB keine Begründung
Mit Gruß aus dem 18. - Spiky (HSV-Wien)
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Re: Petition Long Range: Gegen die Entscheidung über die Einschränkung auf max. 300 Meter!

Beitrag von gipflzipfla »

spiky hat geschrieben: 28. Dezember 2024, 14:45
75reinhard hat geschrieben: 28. Dezember 2024, 13:55 ... Wenn das Schießen auf Distanzen über 300m für alle Interessierten zugänglich ist, ...
Das ist es

Es hindert keinem Interessierten daran einem HSV beizutreten.
Der HSV ist kein "Insider-Verein", bei dem nur persönlich bekannte g'stopfte Schicki-Micki-oder-sonst-was-Typen dabei sein dürfen.

Er muss halt nur damit rechnen etwas genauer "durchleuchtet" zu werden ......*
Versuche halt einmal, in einen HSV aufgenommen zu werden...... (aus der Vergangenheit kenne ich welche, die hatten zumindest zeitweilig Aufnahmestop. Es sind zwar e.V., haben aber keine Aufnahmepflicht neuer Mitglieder. Wenn Kapazitäten erschöpft sind, dann ist das halt so)

*wie meinen ?
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