Ares hat geschrieben: ↑6. November 2020, 08:55
Also ich lese da nur:
Faule, verantwortungslose Hundehalterinnen, nötigten LWB zur Schussabgabe um seinen Hund und ggf. sich selbst zu verteidigen.
Ob er zur Führung der Waffe berechtigt war, wird Gegenstand weiterer Ermittlungen sein.
Es geht da gar nicht darum, ob er im Recht war oder glaubte, dass es so sei, weil das entscheiden letzendlich die Gerichte.
Und selbst wenn er im Recht war, sorgen nun mal genau solche Personen und Situationen in der öffentlichen Wahrnehmung und Meinung dafür, dass Stimmen noch lauter werden, die wollen dass möglichst keine Privatpersonen mehr Waffen besitzen dürfen!
Weil in den Köpfen von ängstlichen Menschen tauchen da – selbst ohne Terroranschlägen - ganz schnell Fragen auf wie "Was macht der noch alles, wenn er bei sowas schon gleich einen Hund erschießt!?"
Ob diese Angst berechtigt ist oder nicht ist auch völlig egal, weil sie halt einfach bei manchen entsteht und in die berühmte "öffentliche Meinung" einzahlt. Und ausbaden können's dann – neben dem Dalmatiner – auch noch die Mehrheit der LWBs, die so etwas nicht machen würden, bzw. gar nicht in die Situation kommen würden, da sie eh keinen WP haben …
Also selbst wenn er im Recht war und selbst wenn er freigesprochen wird, hat er damit uns LWBs deutlich mehr geschadet als geholfen.
Und dass es – wie von gipflzipfla schon angesprochen - auch anders geht, zeigt ja, dass die absolute Mehrheit der Hundebesitzer solche Konflikte halt auch eher nicht durch töten eines Hundes lösen …